Monumentalbau des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
Aktualisiert am: Aug. 4, 2026
Autor: E-Commerce
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Aktualisiert am: Aug. 4, 2026

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände: Geschichte verstehen und reflektieren

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg setzt sich kritisch mit der Geschichte der nationalsozialistischen Reichsparteitage, ihrer Propaganda und den Folgen der NS-Herrschaft auseinander. Es befindet sich im Nordflügel der unvollendet gebliebenen Kongresshalle und verbindet historische Architektur mit einer modernen musealen Gestaltung. Seit Mai 2026 ist die neue Dauerausstellung „Nürnberg und die Reichsparteitage“ geöffnet. Ergänzend können Besucher das rund vier Quadratkilometer große Gelände erkunden, auf dem Informationstafeln die Geschichte der erhaltenen Bauwerke erläutern. Das Congress Hotel Mercure Nürnberg an der Messe liegt nahe dem Dutzendteich und bietet eine besonders praktische Unterkunft für den Besuch dieses historischen Lernortes.

Warum ist das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wichtig?

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ist ein zentraler Erinnerungs- und Lernort zur Geschichte des Nationalsozialismus.

Von 1933 bis 1938 nutzten die Nationalsozialisten Nürnberg für ihre Reichsparteitage und inszenierten auf dem weitläufigen Gelände propagandistische Massenveranstaltungen.

Das Museum beschäftigt sich unter anderem mit:

  • dem Aufstieg und der Herrschaft des Nationalsozialismus
  • der Bedeutung der Reichsparteitage für die NS-Propaganda
  • der Rolle Nürnbergs während der nationalsozialistischen Diktatur
  • Ausgrenzung, Verfolgung, Zwangsarbeit und Gewalt
  • der Nutzung des Geländes während des Zweiten Weltkriegs
  • dem Umgang mit den historischen Bauwerken nach 1945

Dadurch bietet das Dokumentationszentrum nicht nur historische Informationen, sondern regt auch zur kritischen Auseinandersetzung mit Propaganda, Menschenfeindlichkeit und Demokratie an.

Was zeigt die neue Dauerausstellung?

Die neue Dauerausstellung trägt den Titel „Nürnberg und die Reichsparteitage“.

Sie erzählt die Geschichte und Bedeutung des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes anhand von historischen Dokumenten, Objekten, Fotografien, Biografien und multimedialen Elementen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Nationalsozialisten Architektur, Bilder, Rituale und Massenveranstaltungen zur Darstellung ihrer Macht einsetzten.

Gleichzeitig zeigt die Ausstellung, welche Auswirkungen die nationalsozialistische Herrschaft auf ausgegrenzte, verfolgte und ermordete Menschen hatte.

Wann wurde die neue Ausstellung eröffnet?

Die neue Dauerausstellung des Dokumentationszentrums ist seit dem 22. Mai 2026 für Besucher geöffnet.

Nach mehreren Jahren des Umbaus ist damit erstmals seit 2020 wieder das gesamte Haus öffentlich zugänglich.

Die Ausstellung startet zunächst im Probebetrieb, damit technische und inklusive Vermittlungsangebote gemeinsam mit den Besuchern erprobt und weiterentwickelt werden können.

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände im Überblick

Information Details
Museum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Ausstellung Nürnberg und die Reichsparteitage
Adresse Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
Standort Nordflügel der unvollendeten Kongresshalle
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr
Empfohlenes Mindestalter Ab 14 Jahren

Welche Rolle spielte Nürnberg bei den Reichsparteitagen?

Nürnberg wurde von den Nationalsozialisten gezielt als Ort für ihre großen Parteitage ausgewählt.

Die historische Bedeutung der Stadt sollte für die eigene Propaganda genutzt und mit der nationalsozialistischen Ideologie verbunden werden.

Bei den Reichsparteitagen kamen Parteimitglieder, Funktionäre und Zuschauer zu Aufmärschen, Appellen und inszenierten Massenveranstaltungen zusammen.

Die Veranstaltungen sollten Geschlossenheit, Stärke und politische Macht vermitteln.

Was ist die Kongresshalle?

Die Kongresshalle gehört zu den größten erhaltenen Bauwerken auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.

Sie war als monumentale Versammlungshalle für Zehntausende Menschen geplant, wurde jedoch nie fertiggestellt.

Heute befindet sich das Dokumentationszentrum im Nordflügel des Gebäudes.

Die Verbindung aus unvollendetem NS-Monumentalbau und moderner Museumsarchitektur macht bereits das Gebäude selbst zu einem wichtigen Teil des Besuchserlebnisses.

Welche Orte gehören zum Reichsparteitagsgelände?

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst eine Fläche von ungefähr vier Quadratkilometern.

Neben der Kongresshalle gehören weitere historische Orte und Bauwerke dazu:

  • Zeppelinfeld und Zeppelintribüne
  • Große Straße
  • Luitpoldhain
  • Kongresshalle
  • Dutzendteich
  • Überreste weiterer geplanter Großbauten

Informationstafeln auf dem Gelände erläutern die ursprüngliche Funktion der einzelnen Orte und ihre Bedeutung für die nationalsozialistische Inszenierung.

Wie kann man das Gelände erkunden?

Der Museumsbesuch lässt sich gut mit einem Rundgang über das ehemalige Reichsparteitagsgelände verbinden.

Auf dem Areal befinden sich mehrere Informationsstelen, die historische Hintergründe in deutscher und englischer Sprache vermitteln.

Besucher sollten für den Rundgang bequeme Schuhe tragen, da zwischen den einzelnen Stationen längere Wege zurückgelegt werden können.

Auch geführte Rundgänge werden angeboten und ermöglichen eine vertiefte Einordnung der Bauwerke und ihrer Geschichte.

Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Für die neue Dauerausstellung sollten Besucher mindestens zwei bis drei Stunden einplanen.

Wer zusätzlich die Kongresshalle von außen, den Dutzendteich, das Zeppelinfeld und weitere Bereiche des Geländes erkunden möchte, sollte einen halben oder vollständigen Tag vorsehen.

Die umfangreichen historischen Inhalte können emotional belastend sein. Ausreichend Zeit und Pausen helfen dabei, die Informationen aufmerksam aufzunehmen.

Ist das Dokumentationszentrum für Kinder geeignet?

Die Ausstellung wird vom Museum nicht für Kinder unter 14 Jahren empfohlen.

Für Schulklassen bietet sich ein Besuch ab der achten Klasse an, wenn das Thema Nationalsozialismus bereits im Unterricht behandelt wurde.

Eltern sollten vor einem gemeinsamen Besuch prüfen, ob die Inhalte für das jeweilige Alter und die persönliche Situation geeignet sind.

Welche Führungen werden angeboten?

Das Dokumentationszentrum bietet regelmäßig Führungen durch die neue Dauerausstellung an.

Dabei werden zentrale Inhalte erläutert, historische Quellen eingeordnet und Zusammenhänge zwischen Propaganda, Architektur und nationalsozialistischer Gewalt verdeutlicht.

Darüber hinaus gibt es Bildungsangebote für Schulklassen, Gruppen und weitere Zielgruppen.

Da Plätze begrenzt sein können, empfiehlt sich eine vorherige Reservierung.

Wann ist das Dokumentationszentrum geöffnet?

Von Montag bis Freitag ist das Dokumentationszentrum von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Am Samstag und Sonntag gelten Öffnungszeiten von 10:00 bis 18:00 Uhr.

An einzelnen Feiertagen können abweichende Öffnungszeiten oder Schließtage gelten.

Vor dem Besuch sollten deshalb die aktuellen Informationen des Museums geprüft werden.

Wie hoch ist der Eintritt?

Der reguläre Eintritt für Erwachsene beträgt derzeit 7,50 Euro.

Für Schüler, Studierende, Jugendliche und weitere berechtigte Personengruppen werden ermäßigte Eintrittspreise angeboten.

Mit einem zusätzlichen Aufpreis kann die Eintrittskarte als Tageskarte für weitere Häuser der Museen der Stadt Nürnberg genutzt werden.

Preise und Bedingungen können sich ändern und sollten vor dem Besuch geprüft werden.

Wie erreicht man das Dokumentationszentrum?

Das Dokumentationszentrum befindet sich in der Bayernstraße 110 in Nürnberg.

Direkt vor dem Haupteingang liegt die Haltestelle Doku-Zentrum.

Je nach aktueller Baustellensituation verkehren dort Straßenbahnen oder Ersatzbusse.

Zusätzlich ist das Gelände über den S-Bahnhof Dutzendteich erreichbar.

Da die Parkmöglichkeiten aufgrund von Bauarbeiten eingeschränkt sein können, empfiehlt das Museum die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Congress Hotel Mercure Nürnberg an der Messe als Ausgangspunkt

Das Congress Hotel Mercure Nürnberg an der Messe bietet eine besonders praktische Lage für Gäste, die das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände besuchen möchten.

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände befindet sich in der näheren Umgebung des Hotels und lässt sich je nach Ziel zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Nach dem Museumsbesuch bietet die Lage am Park eine ruhige Umgebung, um die Eindrücke des Tages zu verarbeiten.

Warum eignet sich das Hotel für eine historische Städtereise?

Das Congress Hotel Mercure Nürnberg an der Messe liegt zwischen mehreren wichtigen historischen, kulturellen und touristischen Zielen.

Neben dem Dokumentationszentrum erreichen Gäste auch den Dutzendteich, die Nürnberger Messe, das Stadion und die Innenstadt.

Mit der U-Bahn gelangen Besucher in ungefähr zehn bis 15 Minuten in das Nürnberger Stadtzentrum.

So lässt sich die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Reichsparteitagsgeländes mit einem Besuch der Altstadt, der Kaiserburg oder des Memoriums Nürnberger Prozesse verbinden.

Welche historischen Orte lassen sich ergänzen?

Wer sich intensiver mit der Geschichte Nürnbergs im Nationalsozialismus beschäftigen möchte, kann weitere Erinnerungsorte besuchen.

  • Memorium Nürnberger Prozesse
  • Saal 600 im Justizpalast
  • Zeppelinfeld und Zeppelintribüne
  • Große Straße
  • Luitpoldhain
  • historische Informationsstelen auf dem Gelände

Gemeinsam vermitteln diese Orte unterschiedliche Perspektiven auf Propaganda, Gewaltherrschaft, Verfolgung und die juristische Aufarbeitung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Warum lohnt sich ein Besuch?

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände vermittelt die Geschichte des Nationalsozialismus an einem authentischen historischen Ort.

Die neue Dauerausstellung verbindet Originalobjekte, persönliche Biografien, historische Quellen und moderne Medien zu einem umfassenden Lernangebot.

Der Besuch hilft dabei, die Mechanismen von Propaganda und Ausgrenzung zu verstehen und über ihre Bedeutung für die Gegenwart nachzudenken.

Unser Tipp für eine komfortable Übernachtung in Nürnberg

Das Congress Hotel Mercure Nürnberg Messe ist der ideale Ausgangspunkt, um die Altstadt bequem zu erreichen – perfekt für Stadtentdecker, Kulturfans und Wochenendtrips.

FAQ | Häufig gestellte Fragen

Wo befindet sich die Kaiserburg Nürnberg?

Die Kaiserburg befindet sich oberhalb der Nürnberger Altstadt unter der Adresse Auf der Burg 17, 90403 Nürnberg.

Was kann man in der Kaiserburg Nürnberg besichtigen?

Zum Besichtigungsangebot gehören unter anderem der Palas mit Doppelkapelle, das Kaiserburg-Museum, der Tiefe Brunnen und der Sinwellturm.

Wann ist die Kaiserburg Nürnberg geöffnet?

Von April bis September ist sie täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Von Oktober bis März gelten tägliche Öffnungszeiten von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Wie viel Zeit sollte man für die Kaiserburg einplanen?

Für die wichtigsten Innenräume, das Museum, den Brunnen und den Turm empfehlen sich ungefähr zwei bis drei Stunden.

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